Home

Willkommen auf dem Internetportal der Freiwilligen Feuerwehren Passau

Wir laden Sie dazu ein, auf den kommenden Seiten neue und interessante Informationen über unsere Freiwilligen Feuerwehren der Stadt Passau zu erhalten. Erfahren Sie, wie Sie Kontakt zu Ihrer Feuerwehr knüpfen können. Nehmen Sie wertvolle Tipps mit und gewinnen Sie einen Überblick über wichtige Feuerwehr-Veranstaltungen, Übungen und das aktuelle Einsatzgeschehen.

MdL Schuster und Flisek informieren sich bei Feuerwehr Passau über aktuelle Lage 

Die Probleme der Freiwilligen Feuerwehr Passau sind zahlreich, die Notwendigkeit mit den Jahren gewachsen, gleichzeitig ist die Hoffnung auf Unterstützung gesunken und immer geht es ums Geld. Um sich die Probleme der Feuerwehren anzuhören, waren deshalb die Landtagsmitglieder Stefan Schuster (Feuerwehrbeauftragter der SPD) und Christian Flisek neben der Feuerwehr Vilshofen und in Hauzenberg auch in der Hauptfeuerwache der Freiwilligen Feuerwehr Passau zu Gast. 

„Wir freuen uns natürlich, wenn Landespolitiker sich um die Nöte der Feuerwehr kümmern“, sagte Stadtbrandrat Andreas Dittlmann, der auch Oberbürgermeister Jürgen Dupper in der Wache begrüßte. Auf Wunsch der Politiker schilderte er die vielen Sorgen der Feuerwehr. „Man kann es unter Bauen, Bildung, Digitalisierung und Demografischer Wandel zusammenfassen“, gab Stadtbrandinspektor Florian Emmer einen Überblick. 

20190405 FFP Besuch SPD 1

Zu Besuch in der Hauptwache waren Christian Flisek (2.v.l.), Stefan Schuster (3.v.l.) und Jürgen Dupper (Mitte) bei Markus Kornexl (stv. Zugführer, 2.v.r.), Toni Rang (Zugführer, 3.v.r.), Florian Emmer (Stadtbrandinspektor, 1.v.l.) und Stadtbrandrat Andreas Dittlmann (1.v.r.)

Insbesondere die Förderung von Bau- oder Sanierungsprojekten sei bei der Feuerwehr generell ein Problem. So ist die Hauptfeuerwache in Passau schon seit Jahren zu klein und sanierungsbedürftig. Ein Neubau der Wache würde 20 bis 25 Millionen Euro kosten. „Selbst wenn man alle möglichen Töpfe ausnutzt, kommt man aber nur auf eine maximale Fördersumme von 2,5 Millionen“, sagte Stadtbrandrat Andreas Dittlmann. 

In Bayern werden Fördermittel aktuell noch an den Fahrzeugen der Wehr und nicht, wie in anderen Bundesländern, an der Zahl der aktiven Mitglieder festgemacht. Außerdem: „Es werden mehr Auflagen gefordert, aber nicht mehr gefördert, das ist ein Problem“, befand Christian Flisek. Ein weiteres Absurdum: das Abführen der Umsatzsteuer beim Fahrzeugkauf. „Das ist Irrsinn“, befand Flisek. „Und wir leben mit diesem Irrsinn“, erwiderte Dittlmann. „Hier wird diskutiert, wie die bestehenden Mittel verteilt werden, aber die Töpfe werden nicht größer“, bemängelte er. Sein Wunsch: die Beibehaltug der Festbetragsförderung mit angepassten, höheren Fördersätzen. 

Wie bei allen Vereinen ist auch bei der Feuerwehr der fehlende Nachwuchs ein großes Problem. Die Einführung der Kinderfeuerwehr sei zwar eine gute Idee gewesen, allerdings zeichnet sich dort auch ein „Riesenproblem“ ab. „Die Jugendlichen sind mit 16 Jahren mit der Ausbildung fertig und wollen ausfahren, müssen aber noch zwei Jahre warten – da brechen viele ab“, bedauert Zugführer Toni Rang. Aktuell sind im Passauer Stadtgebiet rund 40 Kin- der bei der Kinderfeuerwehr, nach Rechnungen von Stadtbrandrat Dittlmann werden davon statistisch gesehen nur vier später in der Feuerwehr aktiv sein. Vorher zeigt sich allerdings schon ein anderes Problem: für die Ausbildung in der Jugendfeuerwehr braucht es ausgebildete Jugendwarte. „Wir haben einen Bedarf von 15 Personen für Lehrgänge angemeldet, genehmigt wurden nur zwei Plätze“, bemängelt Dittlmann. Einen Lehrgang für Drehleitermaschinisten bekommt die Freiwillige Feuerwehr Passau nun aus Mitteln der Stadt gefördert. „Da zahlt die Kommune, wofür der Staat verantwortlich ist“, sagte der Stadtbrandrat. Das Problem bei solchen Standortlehrgängen sei allerdings: „die Qualität ist eine ganz andere als bei den staatlichen Schulen.“ 

Mit diesen und weiteren Anregungen der anderen Feuerwehren im Gepäck wollen Schuster und Flisek nun „in Arbeitsforen diskutieren, Gespräche mit Kollegen suchen und die Themen eventuell in eine Plenarsitzung mitnehmen“, kündigte Schuster an. „Es ist gut, wenn die Probleme da angehört werden, wo sie hingehören“, dankte Oberbürgermeister Dupper. „Wir werden den Finger in die Wunde legen, so, dass es wehtut“, versprach Flisek. 

Stadtbrandrat Andreas Dittlmann war nur bedingt optimistisch. „Ich weiß, dass die Mühlen je höher die Ebene der Parlamentarier ist umso langsamer mahlen“, bedauerte er. Da der Haus- halt schon beschlossen ist, seien auch mehr finanzielle Mittel kurzfristig nicht absehbar. Allerdings, sei es gut, „dass man unsere Probleme erkennt.“ 

Text: PNP | Carolin Johannsen

Bild: www.ffpassau.de

 

Einsatzstatistik

2019 2018 2017
 
Brandeinsatz
47 254 215
+39 -10
 
THL
268 683 1.172
-489 +30
 
Fehlalarm
49 243 211
+32 +8
 
Sicherheitswache
67 215 212
+3 -6
Summe
431 1.395 1.810
-415 +22

Einsatzstatistik

Termine

25 Apr 2019 19:30 - 21:30
Aktive Photovoltaikanlagen und stationäre Li-Solarstromspeicher
Feuerwehr Passau - Lz. Ilzstadt
26 Apr 2019 18:30 - 21:00
Aktive Objektübung - Gebäudebrand
Feuerwehr Schalding r.d.D.
26 Apr 2019 19:00 - 22:00
Sicherheitswache Wer hat Angst vor Verginia Woolf?
Feuerwehr Patriching
27 Apr 2019 08:30 - 15:00
Jugend Modulare Truppausbildung - Basismodul
27 Apr 2019 18:00 -
Vereinstermin Maidultbesuch
Feuerwehr Grubweg

Wetter Meldungen

Unwetterwarnung für Kreis und Stadt Passau :
Es ist zur Zeit keine Warnung aktiv.
Insgesamt sind 0 Warnung(en) aktiv. Weitere Informationen auf https://www.dwd.de
Quelle: Deutsche Wetterdienst
Letzte Aktualisierung 25/04/2019 - 06:02 Uhr

Regenradar

Hochwasser

Hochwasserwarnung
Wetterkarte

 

Passau / Donau
Wetterkarte

 

Passau / Inn
Wetterkarte

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Weitere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung. Ok