
Träger und Trägerinnen von Chemikalienschutzanzügen (CSA) – Lehrgang absolviert
In der vergangenen Woche fand im Landkreis und in der Stadt Passau der Chemikalienschutzanzuglehrgang statt. Die Ausbildung wird gemeinsam mit Teilnehmenden aus Stadt und Landkreis durchgeführt.
Diese Ausbildung zum Tragen von gasdichten Chemikalienschutzanzügen stellt eine Zusatzqualifikation für Einsatzkräfte unter Atemschutz dar.
Ein Chemikalienschutzanzug (CSA) – hier die Körperschutzform 3 – ist eine persönliche Schutzausrüstung, die der Feuerwehr ermöglicht, in radioaktiv, chemisch oder biologisch kontaminierter Umgebung zu arbeiten. Er kommt zum Beispiel bei Unfällen im Güterverkehr oder in Betrieben mit Gefahrstoffen zum Einsatz.
Die Lehrgangsteilnehmenden sollen lernen, auch unter den erschwerten Bedingungen, die mit den Anzügen einhergehen, Arbeiten wie das Kuppeln von Chemieschläuchen, die Inbetriebnahme von Gefahrstoffpumpen, den Aus- bzw. Einbau von Rohrleitungsteilen sowie Be- und Entladearbeiten durchzuführen. Ein weiteres Lernziel ist die Handlungssicherheit in Notsituationen, etwa bei erschöpftem Luftvorrat, einem beschädigten Anzug oder einem verunfallten Trupppartner. Hierfür werden verschiedene (Gewöhnungs-)Übungen durchgeführt, die die Sicherheit im Umgang mit dem Anzug unter Atemschutz vermitteln, um auch in gefährlichen Situationen Ruhe und Besonnenheit zu bewahren.
Ein besonderer Dank geht an alle Ausbilder sowie an die Feuerwehr Haarschedl (Dekoneinheit) für ihre Unterstützung bei der Ausbildung.
SBM T. Rang



























